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Der Kauf von Parfum wird regelmäßig zur Qual der Wahl, denn mittlerweile wird aufgrund und mittels synthetischer Duftstoffe eine ganze Reihe von Marken produziert, die die ganze Vielfalt an Verbindungen darlegen und die Auswahl erschweren. Egal ob nun im Beruf oder in der Freizeit, die Ansprüche an Düfte sind gleichermaßen hoch und vielfältig. Unterschiedliche Arten des Auftragens, mit jeweiligen Vorteilen und Nachteilen, verändern zudem die Entfaltung sämtlicher Duftstoffe und damit beherrschende Duftnoten selbst.

Wir geben Ihnen einige Hinweise zum Auftragen von Parfum und Informationen zu den Unterschieden zwischen synthetischen und natürlichen Parfumölen.

Auf die Konzentration kommt es an

Ob man als Außenstehender einen Duft als prägnant oder dezent wahrnimmt, hat in erster Linie etwas mit der darin enthaltenen Konzentration der Duftstoffe zu tun. Dann kann es sein, dass sich Menschen regelrecht mit einer Duftlocke umhüllen oder an Stellen parfümieren, die aufgrund der mangelnden Durchblutung nicht sämtliche enthaltenen Duftstoffe aussondern können. Duftmoleküle sind dabei grundsätzlich sehr sensibel, was beim Auftragen auf die Handgelenke und späterem Verreiben dazu führt, dass diese zerstört werden und damit auch wichtige Herz- und Basisnoten. Das Auftragen auf Kleidung stellt nur dann eine Option dar, wenn das Material größtenteils aus Naturfaser besteht und damit den Duftmolekülen eine natürliche Umgebung zur Verteilung bietet.

© Clarissa Schwarz | pixelio.de

© Clarissa Schwarz | pixelio.de

Wichtig ist es daher, stets jene Stelle auszuwählen, die über einen entsprechenden Puls verfügen. Das ist der Bereich hinter den Ohren und an den Handgelenken, aber auch im Dekolleté oder den Armbeugen. Als Frau trägt man Parfum am besten auf den Schläfen auf, gerade im Sommer kann man dadurch unansehnliche Flecken auf Kleidern vermeiden. Parfumflecken entstehen dadurch, dass starke UV-Strahlen auf Kleidung und Haut einwirken und gerade farbiges Parfum auf heller Kleidung entsprechende Flecken hinterlässt. Aus diesem Grunde sollte man Kleidung aus Seide, relativ anfällig für die für Fleckenbildung verantwortlichen Inhaltstoffe und Abläufe, erst einige Zeit nach dem eigentlichen Parfümieren anziehen.

Synthetische und natürliche Parfumöle

Aufgrund hoher Produktionszahlen und der oftmals nur geringen Verfügbarkeit von Inhaltsstoffen, wie beispielsweise Lavendel, setzt man auf einem Mix aus synthetischen und natürlichen Parfumölen. Natürliche Parfumöle sind etwa Minze, Rosmarin oder Zitrone und werden demnach aus Früchten, Blüten oder Hölzern gewonnen. Da auch viele Tiere einen Teil dieser Duftstoffe enthalten, etwa Moschus durch das Drüsensekret des Moschushirsches, setzt man verstärkt und aus Kostengründen auf synthetische Parfumöle. Persönliche Vorlieben und auch Hautunverträglichkeiten können bei der Wahl des richtigen Parfums eine Rolle spielen – hier wird der Unterschied erklärt.

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