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Trends in der Mode wechseln sich genauso ab wie saisonales Obst und Gemüse in den Sternerestaurants dieses Landes oder das Blattwerk an den Bäumen auf unseren Alleen. Was im letzten Sommer noch hip und angesagt war, kann schon im nächsten Jahr ein absoluter Fashion-Fauxpas sein und jeder, der in Sachen Mode etwas auf sich hält, sollte sich hüten etwas derartiges noch einmal anzuziehen.

So wie sich die Mode stetig verändert, ziehen auch in Sachen Modefotografie neue Trends und Stilrichtungen ins Land. Der Fokus, das Setting, das Make-Up – viele Details, die in jeder Saision und bei jedem Shooting immer wieder neu miteinander kombiniert und aufeinander abgestimmt werden müssen. Selbstverständlich richten sich nicht alle Kreativen immer nach dem, was durch die aktuellen Trendsetter vorgegeben wird, ein paar Individualisten gibt es schließlich immer. Und können nicht gerade die manchmal sogar das Salz in der Suppe sein?

Die nachfolgenden Ausführungen beschäftigen sich an dieser Stelle einmal nicht mit den anstehenden Trends der neuen Saison, sondern versuchen stattdessen herauszufinden, woher die Modetrends 2014 eigentlich genau stammen. Wurden sie wirklich alle in geheimen Designstudios und kreativen Netzwerken entwickelt oder liegt die wahre Inspirationsquelle vielleicht eigentlich viel näher?

Die kreativen Modeschöpfer

In punkto Modetrends gibt es verschiedene Möglichkeiten dazu, wie die Einflussnahme vonstatten geht. Der klassische Weg beschreibt dabei die Situation, dass die Mode von den Laufstegen dieser Welt direkt in die Kleiderschränke der Leute transportiert wird. Die großen Designer entwerfen es, die Menschen verlieben sich und schon hängt das neuste Teil in allen Bekleidungsgeschäften rund um den Globus. Zumindest ist das wohl der Plan der kreativen Modeschöpfer, die ihre Kollektionen beispielsweise auch in diesem Jahr wieder auf der Berliner Fashion Week präsentieren. Voraussetzung hierfür ist allerdings, dass die Designer auch wirklich tragbare Mode entwerfen, die sich hinsichtlich der Kosten von Materialien etc. im Rahmen hält. Schließlich kann eine mit kostbaren Perlen und seltenen Federn besetzte Strickjacke nur selten bei der Arbeit im Büro getragen werden.

Der kreative Input von der Straße

Wer nun der Vorstellung erliegt, dass die Modeschöpfer und Designer alle Ideen für ihre Kollektionen aus ihrem eigenen kreativen Köpfchen herausgekramt haben, der ist auf dem falschen Weg. Schließlich benötigen Kreative immer auch eine Inspirationsquelle, das war schon bei den italienischen Malern der Renaissance so und wird vermutlich auch immer so bleiben. Und an dieser Stelle kommt die zweite Möglichkeit in Bezug auf die Entstehung von Modetrends ins Spiel: Der Otto Normalverbraucher.

Das klingt auf den ersten Blick vielleicht etwas weit hergeholt, aber die Macht des gewöhnlichen Modeträgers im Spiel um neue Trends und kreativen Input kann durchaus enorm sein, auch wenn es den meisten Menschen vielleicht gar nicht bewusst ist. Doch was der gewöhnliche Sterbliche auf dem Weg zur Arbeit, bei der Fahrt in der S-Bahn oder bei einem Picknick im Park auf dem Leib trägt, kann sich rasend schnell zu einem echten Trend entwickeln, vorausgesetzt der Richtige sieht es. Genau auf diese Weise funktioniert es schließlich auch, dass Stars aus der Musikszene oder Personen des öffentlichen Lebens mit ihrem Modestil immer wieder Trends setzen und die Normalsterblichen beeinflussen.

Die Verbreitung der Trends

Modefotografen wie beispielsweise Oliver Reetz und aufgeweckte Modeblogger sorgen anschließend dafür, dass die Trends abfotografiert und dann über die relevanten Plattformen verbreitet werden. Hierzu zählen beispielsweise Modezeitschriften und Magazine, ansprechend gestaltete Fotobücher (soetwas in der Art: http://fotoshop.bipa.at/cewe-fotobuch/fotobuch-xxl.html), oder die vielen kleinen Internetseiten dieser Welt, auf denen sich die großen und kleinen Modeschöpfer so gern Inspiration holen.

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